BAFA-Beratungsförderung

Das Wichtigste in Kürze

  • Bis zu 2.400 EUR Zuschuss für Unternehmensberatungen
  • Unterstützung bei wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen
  • Unternehmen und Freiberufler in der Wachstumsphase
  • Unternehmen muß seit mindestens einem Jahr am Markt bestehen

Informationen zur Förderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehme sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen.

Mit dieser Beratungsförderung können Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die seit mindestens einem Jahr am Markt tätig sind einen Zuschuss zu den Kosten erhalten, die ihnen durch die Inanspruchnahme einer Beratung entstehen.

Die Beratungsförderung des BAFA kann u.a. für folgende Themen in Anspruch genommen werden:

  • Fachkräftegewinnung und -sicherung
  • Personalplanung, Personalführung, Personalentwicklung
  • Personalrekrutierung
  • Mitarbeiterführung
  • Umsatz- und Ertragsplanung
  • Konkrete Geschäftserweiterung
  • Unternehmerische Ausrichtung und Strategie
  • Unternehmensnachfolge

Mit dem Programm „BAFA-Beratungsförderung“ werden folgende Personengruppen gefördert:

  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Freiberufler

Der nichtrückzahlbare Zuschuß kann für zwei Beratungsthemen beantragt werden.

Nicht gefördert werden Beratungen, 
  • die ganz oder teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen inkl. Mitteln der Strukturfonds und des ESF finanziert werden (Kumulierungsverbot),
  • deren Zweck auf den Vertrieb von bestimmten Waren oder Dienstleistungen bzw. weiteren Beratungen gerichtet ist (Neutralität),
  • die überwiegend die Gestaltung und Erstellung von Werbematerialien (z. B. Briefpapier, Logos, Flyer) sowie von Internetseiten zum Inhalt haben,
  • die überwiegend Akquisitions- und Vermittlungstätigkeiten beinhalten,
  • die überwiegend Rechts- und Versicherungsfragen sowie steuerberatende Tätigkeiten zum Inhalt haben,
  • die überwiegend gutachterliche Stellungnahmen zum Inhalt haben,
  • von Unternehmen oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 ausgeschlossen sind,
  • im Rahmen der Existenzgründung,
  • von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Heilpraktikern sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Verkauf oder Vertrieb von Gütern und Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), sowie sonstige Umsatz steigernde Maßnahmen einschließlich des entspechenden Marketings zum Inhalt haben.

Förderumfang

Die Antragssteller erhalten einen Zuschuss zum Honorar eines Unternehmensberaters der BAFA-akkreditiert ist.

Die volle Beratungsförderung kann für ein Beratungsthema in Anspruch genommen werden.

Standort förderfähige Kosten Zuschuss- anteil max. Zuschuss
neue Bundesländer (ohne Berlin und Region Leipzig) 3.000 Euro 80 % 2.400 Euro
alte Bundesländer, Berlin und Region Leipzig 3.000 Euro 50 % 1.500 Euro
 

Ihre Aufwendungen

  • der Eigenanteil am Beraterhonorar
  • die Fahrtkosten des Beraters
  • sonstige Nebenkosten in der Beraterrechnung
  • die Mehrwertsteuer des gesamten Rechnungsbetrags
 

Kombination mit anderen Fördermitteln

In der Regel kann die Beratungsförderung des BAFA mit anderen Förderprodukten nicht kombiniert werden.

Für die durch die Beratungsförderung des BAFA geförderte Maßnahme darf dabei keine andere Unterstützung aus ESF-Mitteln beantragt werden. Weitere Fördermöglichkeiten können nur in Anspruch genommen werde, wenn sich die Inhalte der einzelnen Fördermaßnahmen deutlich unterscheiden.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen